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Deutsche Kanone komplettiert Bunkermuseum Hanstholm
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Eine 110 Tonnen schwere deutsche Kanone ist die neue Attraktion im MuseumsCenter der nordjütländischen Hafenstadt Hanstholm. Die 38-cm-Kanone vom Typ S.K.C./34 war bislang im Zeughausmuseum in Kopenhagen zu sehen, wo das Geschütz aus dem Zweiten Weltkrieg seit 1947 stand.
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In Dänemarks größtem Bunkermuseum und Dokumentationszentrum in Hanstholm hat das 19 Meter lange Rohr einen historisch passenden Rahmen gefunden: Am heutigen Geschichtscenter wurde zwischen 1942 und 1944 von den deutschen Besatzern des Königreichs eine gigantische Geschützstellung als Teil des Atlantikwalls errichtet.
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Auf rund 3.000 Quadratmetern bildeten insgesamt vier der 38-cm-Kanonen und zahlreiche Bunker die Küstenbatterie „Hanstholm II“. Von hier aus konnten Granaten mit Kanonen wie der jetzt ausgestellten bis zu 55 Kilometer weit auf Ziele im Skagerrak feuern. Gemeinsam mit einer ähnlichen Festungsanlage im norwegischen Kristiansand wollte die deutsche Wehrmacht so nahezu das ganze etwa 120 Kilometer breite Fahrwasser zwischen Dänemark und Norwegen sperren. Die neue 38-cm-Kanone war eine Reservekanone und kam nie zum Einsatz. Neben historischen Hintergründen zur Festung Hanstholm erhalten Besucher im MuseumsCenter Einblicke in Leben und Alltag von Soldaten sowie Auswirkungen der Kriegshandlungen auf die dänische Zivilbevölkerung. Auf dem Museumsgelände kann man auch mit dem Museumszug eine Fahrt durch einen Teil der Batterie unternehmen, die Tour führt durch einen der großen Munitionsbunker und einen der Bunker für das 38-cm-Geschütz.
Öffnungszeiten & Preise:Das MuseumsCenter ist von Februar bis Oktober geöffnet. Eintritt: Erwachsene 50 Kronen (7 Euro), Kinder 7-14 Jahre 20 Kronen (3 Euro).
Weitere Informationen: MuseumsCenter Hanstholm, Molevej 29, DK-7730 Hanstholm, Tel. 00 45 / 97 96 17 36, Fax 0045-97 96 05 95, museumscenterhanstholm.dk
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