
Im Mittelpunkt des Themenjahres steht die Frage nach den Wurzeln der Moderne – und den Auswirkungen von Mobilität durch Eisenbahn oder Auto, Industriearbeit und Akkordlohn, Mechanik, IT und anderen industriellen Revolutionen der zurückliegenden 150 Jahre auf Denken, Handeln und Alltag im Dänemark von heute.
Große und kleine Museen, aber auch Lokalarchive oder Schulen präsentieren in den kommenden Monaten Ausstellungen, Konzerte, Filme, Stadtführungen, Workshops, Tagungen oder Multimediashows zum Thema. So können beispielsweise Besucher des Historischen Museums im nordjütischen Aalborg ihre Kinder in eine Sommerschule anno 1907 schicken. Das Kopenhagener Kulturnetzwerk Golden Days hat einen dänischsprachigen City-Reiseführer herausgegeben, der Interessierten den kürzeste Weg zu wichtigen Industriedenkmälern der dänischen Hauptstadt weist (
http://www.goldendays.dk).
In Ringsted auf Seeland ist eine Ausstellung zur Entwicklung der Lebensmittelverarbeitung zu sehen. Und in Brøndby erleben Neugierige unter anderem im Rahmen von Rundgängen, wie rasant sich der Stadtteil nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Zuzug zahlreicher Kopenhagener Hinterhoffirmen vor die Tore der Stadt veränderte.
Schirmherr ist der dänische Prinz Joachim. Die Veranstaltungen finden in dänischer Sprache statt. Zum „Jahr der Industriekultur 2007“ ist ein 136-seitiger dänischsprachiger Veranstaltungskatalog erschienen. Erhältlich ist die Broschüre zum Preis von 10 Kronen (1,35 Euro) in den meisten dänischen Museen und allen Touristeninformationen. Unter
http://www.ik07.dk liegt sie darüber hinaus als PDF kostenlos zum Download bereit , ebenso wie abdruckfreie Pressefotos.