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Umweltschutz & Nachhaltigkeit in Dänemark
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Was macht Dänemark anders? Wir behaupten nicht die „grünste“ Destination der Welt zu sein, aber wir haben seit vielen Jahren Nachhaltigkeit in verschiedenen Bereichen gefördert. Hier sind nur einige Bespiele:
Umweltsteuern In Dänemark sind die Umweltsteuern sehr hoch, aber die Einnahmen werden an die Industrie zurückgegeben, jedoch mit der Auflage, umwelttechnische Innovationen zu subventionieren.
Alternative Energien Dänemark ist eines der führenden Länder, wenn es um die Gewinnung und Nutzung von Energien aus alternativen und regenerativen Quellen geht, wie beispielsweise Wasserstoff als alternativer Treibstoff oder Strom aus Wind- oder Wasserkraft.
Öffentliche Verkehrsmittel In Dänemark nutzen viele Menschen öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad, um zur Arbeit zu kommen, da Autos um ein Vielfaches teurer sind als beispielsweise in Deutschland. Dies beeinflusst natürlich die Art und Weise wie das Netzwerk des öffentlichen Verkehrs funktioniert: Busse und Bahnen fahren pünktlich und die Kopenhagen Metro wurde zur besten Metro der Welt ausgezeichnet.
Fahrradkultur Fast jeder Däne hat ein Fahrrad und benutzt dieses regelmäßig, was nicht zuletzt an den gut ausgebauten Fahrradwegen in Dänemark liegt, die ein sicheres Radfahren garantieren. Fahrräder sind in Dänemark günstig und in Kopenhagen und Århus kann man in den Sommermonaten Fahrräder sogar kostenlos leihen.
Organisches Essen In jedem Supermarkt Dänemarks gibt es organische Lebensmittel. Der Staat hat ein eigenes Zertifikat entwickelt, die „Ø-mærke“, und garantiert damit die Kontrolle der Herkunft und Anbauweise.
Abfallmanagement 67% des Abfalls werden wiederverwendet bzw. recycelt. Die bei der Abfallverbrennung entstandene Wärme deckt etwa 20% der Fernwärme in Dänemark. Nur 7% des Gesamtabfalls landet in Dänemark auf der Deponie.
Recycling Dänemark hat für viele Verpackungsarten ein Pfandsystem eingeführt, wie z.B. für Dosen, Flaschen, Plastiktüten, um die Bewohner zu motivieren, diese zur Wiederverwertung abzugeben anstatt wegzuwerfen und damit in der Müllverbrennung bzw. auf der Deponie enden.
Donnerstag, September 18 2008
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