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20 dänische Naturperlen

Die hier vorgestellten Naturperlen wurden von VisitDenmark – Dänemarks offizieller Tourismuszentrale aus den 55 Naturgebieten ausgewählt, die die dänische Wald- und Naturbehörde (Skov- & Naturstyrelsen) als einige der interessantesten in ganz Dänemark hervorhebt. Bei der Auswahl haben wir Wert auf Variation gelegt, um sowohl die Abwechslung in der dänischen Natur als auch Gebiete in allen Teilen des Landes zu zeigen. Sie können alle 55 Naturgebiete, die die Wald- und Naturbehörde hervorhebt, auf deren Website sehen.

Grenen

Die nördlichste Spitze von Jütland – und damit Dänemark – heißt Grenen. Hier kommt wirklich das Gefühl auf, am „Ende der Welt” zu sein, wenn man zusieht, wie die beiden Meere – Kattegatt und Skagerrak – über dem Sand der Landzunge zusammentreffen. Durch die Kraft der Strömung ändert Grenen ständig seine Form, Lage und Größe.

Dank der Naturgewalten ist Grenen in den letzten Jahren um fast einen Kilometer gewachsen. Grund dafür sind unter anderem die riesigen Sandmengen, die sich an der Landspitze ansammeln – rund 800.000 Kubikmeter


Råbjerg Mile

Råbjerg Mile ist eine der größten Wanderdünen Europas. Die 35 bis 40 Meter hohe Sanddüne bildet eine kleine Wüste von fast einem Quadratkilometer. Råbjerg Mile besteht aus rund 3,5 Millionen Kubikmetern Sand und bewegt sich um durchschnittlich 15 Meter pro Jahr in Richtung Nordosten.

Bulbjerg

Mehr als 150.000 Besucher genießen jedes Jahr den großartigen Ausblick von Bulbjerg an der Grenze zwischen Jammerbucht und Vigsø-Bucht. Von hier aus kann man bei klarem Wetter beide Buchten überblicken – von Hanstholm im Westen bis Rubjerg Knude im Norden. Hier liegt auch Dänemarks einziger Vogelfelsen mit mehreren hundert brütenden Dreizehenmöwen und Eissturmvögeln. Die geologischen Strukturen treten am Bulbjerg deutlich zu Tage: zum einen wegen der natürlichen Erosion, zum anderen, weil über Jahrhunderte Kalkstein zum Bau von Häusern im Landesinneren aus dem Fels gesägt wurde. „Graffitis“ mit Jahreszahlen zwischen 1864 und 1870 belegen die Arbeit im Steinbruch. Eine weitere Besonderheit des Bulbjerg sind die zahlreichen, nur hier lebenden Pflanzen.

Rudbjerg Knude

Rubjerg Knude ist der höchste und markanteste Teil der rund 15 Kilometer langen Steilküste zwischen Lønstrup und Løkken, auch Lønstrup Klint genannt. Der höchste Punkt von Rubjerg Knude liegt ungefähr 90 Meter über dem Meeresspiegel. Zu 50 Höhenmetern besteht das Steilufer aus festem Gestein, während sich die oberen 40 Meter aus aufgetürmtem Flugsand zusammensetzen. Seit etwa 50 Jahren ist die Dünenbildung besonders stark ausgeprägt, was man sehr deutlich am Leuchtturm von Rubjerg Knude beobachten kann: die Düne ist so hoch wie der Turm. Aus den Gesteinsschichten von Lønstrup Klint lässt sich die historische Entwicklung der Landschaft Vendsyssels – so der Name der nördlichsten Region Dänemarks – deutlich ablesen: Am ältesten ist Rubjerg Knude, das aus zahlreichen steilen Platten aus Schmelzwasserablagerungen besteht – abwechselnd Sand und Lehm, die unter dem Druck der Gletscher der letzten Eiszeit vor rund 28.000 Jahren zusammengepresst wurden.
Trotz ihrer kleinen Fläche von nur 22 Quadratkilometern ist die Limfjordinsel Fur überraschend reich an unterschiedlichen und markanten Landschaften. Ihren nördlichen Teil dominiert ein von Osten nach Westen verlaufender Hügelrücken, dessen Hänge steil zum Limfjordwasser hin abfallen.

Fur ist bekannt für seine Molererde (Kieselgurvorkommen), aus erdgeschichtlichen Gründen im naturschönen Hügelland vorkommt: Die Molererde setzte sich auf dem Grund des Meeres ab, das vor 55 Millionen Jahren fast das ganze heutige Dänemark bedeckte. Darum finden sich in dem Ton auch viele gut erhaltene Fossilien von Fischen, Insekten, Kriechtieren und Pflanzen. Molererde besteht aus rund 200 vulkanischen Ascheschichten, die bei Vulkanausbrüchen gebildet wurden, als sich der Nordatlantik zwischen Norwegen und Grönland öffnete.
Das Waldgebiet Roldskov umfasst ein Areal von rund 80 Quadratkilometern oder 8.000 Hektar. Das Gebiet im Norden Jütlands besteht eigentlich aus mehreren Wäldern mit jeweils eigenen Namen, darunter z.B. Hesselholt, Nørreskov, Nørlund Skov und Rold Vesterskov. Rold Skov war lange das größte Waldgebiet Dänemarks, wurde aber flächenmäßig von den Wäldern um Silkeborg überholt.

Rold Skov besteht überwiegend aus Nadelwäldern. Der sandige Moränenboden und relativ hohe Niederschläge bieten beste Bedingungen für ihr Wachstum. Der Wald ist bekannt für seinen großen und dichten Bestand an alten Tannen, auch wenn diese 1981 bei einem Sturm schwer geschädigt wurden. Der Wind riss rund 550.000 Kubikmeter Holz im Rold Skov um – das entspricht etwa der Hälfte des jährlichen Nadelholzschlages im ganzen Land.

Sehenswerte Teile des ursprünglichen Buchenwaldes von Rold Skov wurden glücklicherweise vom Sturm verschont. Die größten Gebiete mit alten Buchen-Urwäldern findet man in Rebild Bakker, Bjergeskov, Troldeskoven (Zauberwald) und Urskoven („Urwald“). Vor allem in Rebild Bakker und im Troldeskoven gibt es viele verwachsene, knorrige Bäume – von den Einheimischen auch „Purker“, Knirpse, genannt. Die seltsamen Formen beruhen auf häufigem Zurückschneiden der Bäume, aber auch auf Pilzbefall, Beschädigungen durch Wild und Vieh sowie durch Frost und Wind.
Lille Vildmose ist das größte intakte Hochmoor Westeuropas. Große Teile des Gebiets werden heute zur Gewinnung von Torfmull für den Gartenbau genutzt. Nach Beendigung des Abbaus werden die entsprechenden Flächen zum Ackerbau und als Weideland genutzt oder zu Seen und Flachmooren renaturiert.

Lille Vildmose ist das einzige echte Hochmoor Dänemarks. Die Landschaft ist sehr flach und war ursprünglich von Meer bedeckt. Die Landhebung während der Steinzeit verdrängte das Wasser, und der so entstandene See verwandelte sich in ein Moor. Während der Eisenzeit bildete sich langsam Hochmoortorf, da das überschüssige Regenwasser nicht abfließen konnte. Wasser und Nährstoffe werden einem Hochmoor allein durch Regen und Wind zugeführt. So entstand in Lille Vildmose ein Lebensraum für ganz besondere Pflanzenarten.

Den besten Blick auf das Moor hat man von den vielen Wegen sowie von den Vogelbeobachtungstürmen aus.
Im südlichsten Teil der jütländischen Halbinsel Djursland liegt eine der hügeligsten und abwechslungsreichsten Landschaften des Landes. Die Höhenzüge erheben sich bei Mols Bjerge bis zu 137 Meter über den Meeresspiegel. Auf einem verschlungenen Wegenetz kann man die unterschiedlichen Landschaften der Region entdecken: Heide, Wälder, Moore, Weiden und Strandwiesen.

Die „Berglandschaft“ von Mols Bjerge gehört zu den absoluten Highlights der dänischen Natur. Die abwechslungsreiche Natur ist Lebensraum vieler wilder Pflanzen und Tiere. Typisch für Mols sind sonnen- und wärmeliebende Pflanzenarten, die auf den trockenen, sandigen, sonnenreichen Hügeln und Hängen wachsen. So findet man beispielsweise Küchenschellen, Pechnelken und Immortellen. Schmetterlinge und viele andere Insekten sowie wechselwarme Tiere wie Eidechsen und Kreuzottern sind ebenfalls hier zu Hause. Darüber hinaus gibt es viele Vögel und Säugetiere. Meisen, Spatzen und Raubvögel sind besonders stark vertreten, aber auch Füchse, Hasen und Wild können häufig beobachtet werden.
Im südlichsten Teil der jütländischen Halbinsel Djursland liegt eine der hügeligsten und abwechslungsreichsten Landschaften des Landes. Die Höhenzüge erheben sich bei Mols Bjerge bis zu 137 Meter über den Meeresspiegel. Auf einem verschlungenen Wegenetz kann man die unterschiedlichen Landschaften der Region entdecken: Heide, Wälder, Moore, Weiden und Strandwiesen.

Die „Berglandschaft“ von Mols Bjerge gehört zu den absoluten Highlights der dänischen Natur. Die abwechslungsreiche Natur ist Lebensraum vieler wilder Pflanzen und Tiere. Typisch für Mols sind sonnen- und wärmeliebende Pflanzenarten, die auf den trockenen, sandigen, sonnenreichen Hügeln und Hängen wachsen. So findet man beispielsweise Küchenschellen, Pechnelken und Immortellen. Schmetterlinge und viele andere Insekten sowie wechselwarme Tiere wie Eidechsen und Kreuzottern sind ebenfalls hier zu Hause. Darüber hinaus gibt es viele Vögel und Säugetiere. Meisen, Spatzen und Raubvögel sind besonders stark vertreten, aber auch Füchse, Hasen und Wild können häufig beobachtet werden.
Skovbjerg Bakkeø ist heute eine der friedlichsten und besterschlossenen Landschaften Dänemarks. Das hügelige Gelände wird unterbrochen von aufgeforsteten Wäldern, Äckern sowie Heide, Wacholderbüschen und Dünen.

In der Stråsø Plantage lassen sich einige der größten Heidelandschaften Dänemarks erleben. Markierte Wanderwege durchziehen das Gebiet. Die großen Heideflächen werden durch regelmäßige Brandrodungen, Mähen des Heidekrauts, Schafe sowie und die Entfernung wild wachsender Nadelbäume gepflegt.
Das Wattenmeer, das sich von der Landzunge Blåvands Huk im Norden über rund 500 Kilometer bis nach Deutschland und Holland erstreckt, ist einer der wichtigsten Lebensräume der Welt für Wasservögel und Zugvögel, die hier auf ihrer Wanderung Rast machen.

Im dänischen Wattenmeer liegen mehr als 30 Inseln, von denen drei – Fanø, Mandø und Rømø – bewohnt sind.

Nicht zuletzt die Gezeiten, die das Watt bei Ebbe trocken fallen lassen, machen das Wattenmeer zu einem einzigartigen Naturraum. Auch die Bäche und Flüsse, die im Wattenmeer in die Nordsee münden, haben entscheidende Bedeutung für die Region.
Anholt liegt rund 45 Kilometer vor der Halbinsel Djursland im Kattegatt. Im Westen der Insel erheben sich steile Hügelketten, an deren Fuß sich das Dorf Anholt erstreckt. Der östliche Teil der Insel – rund vier Fünftel der Gesamtfläche – besteht aus niedrigen Dünen- und Strandwallgebieten die „Ørkenen“ („Wüste“) genannt werden. Der rötliche Sand ist ein karger Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Unter diesen Bedingungen können nur anspruchslose oder genügsame Pflanzen gedeihen.

Die Insel gilt mit ihren nur rund 150 Einwohnern als eine der ursprünglichsten, naturbelassensten Landschaften Dänemarks.
Der Archipel der sogenannten dänischen Südsee – auch Südfünisches Inselmeer (dän. Sydfynske Øhav) genannt – mit seinen zahlreichen bewohnten und unbewohnten Inseln wird eingerahmt von der Küste Fünens im Norden, Ærø im Süden und Langeland im Osten. Die bewohnten Inseln sind sehenswerte Kulturlandschaften mit schmalen Wegen, Feldern, Hecken und Weiden. Auf den unbewohnten Inseln findet man dagegen viel unberührte Natur.

Zu den vielen besuchenswerten Inseln und Naturgebieten gehören beispielsweise Lyø, Drejø, Thurø Rev, Vejlen und Noret auf Tåsinge, Skarø und Voderup Klit auf Ærø.

Das Hügelgebiet der Svanninge Bakker liegt nordöstlich der Stadt Fåborg im Süden von Fünen. Es gilt als Inbegriff der Südfünens mit kurvenreichen Straßen, Hügeln, Hecken und alten Fachwerkhäusern.

Svanninge Bakker bildete sich gegen Ende der letzten Eiszeit vor rund 20.000 Jahren. In den tausenden von Jahren, die seit der Eisschmelze vergangen sind, haben Schmelzwasser und Niederschlag das Gesicht der Region stark verändert. Heute prägen steile Hänge und Schluchten die Landschaft der Svanninge Bakker. Von den Kuppen des hügelreichen Geländes kann man Südwestfünen und die dänische Südsee überblicken. Dank der abwechslungsreichen Natur sind die unterschiedlichsten Pflanzen und Tiere hier zu Hause.
Dieses Gebiet umfasst die Halbinsel Hindsholm mit vorgelagerten kleinen Inseln wie Romsø sowie die Landzunge Enebærodde und die dort liegenden Kleininseln im nordwestlichen Teil des Odense Fjords. Die Landschaft wurde im Lauf von drei Eiszeiten geformt. Hindsholm ist heute durch Nehrungen, Landzungen und die Landhebung der Steinzeit miteinander verbunden.

In der Mitte der Halbinsel findet man torpedoförmige Hügel vor, die aus der letzten Eiszeit stammen. An der Nordspitze der Insel Fünen liegt die naturschöne Landspitze Fyns Hoved, wo Kattegat und Großer Belt aufeinander treffen. Das Gebiet ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Røsnæs am westlichsten Zipfel Seelands ist geprägt von einer weiten Hügellandschaft mit vielen Aussichtspunkten, von denen man einen weiten Blick auf das Meer, die Landzunge Sjællands Odde sowie die Inseln Sejerø und Samsø hat. Bedingt durch geringe Niederschläge und überdurchschnittlich viele Sonnenstunden besitzt Røsnæs durch eine ganz besondere Vegetation: Am Steilufer sieht man an vielen Stellen windzerzauste Schlehensträucher sowie verschiedene Arten von Dorn- und Rosenbüschen. Besonders sehenswert ist die Vegetation bei Vindekilde-Grimsdal.
Der Tierpark Jægersborg (dän. Jægersborg Dyrehave) ist mit etwa 7,5 Mio. Gästen im Jahr das meistbesuchte Naturgebiet Dänemarks. Die vielen und weit verzweigten Wege sind für alle Besucher geeignet – auch Kinderwagen oder Rollstuhl kommen problemlos voran. Das Wegenetz ist so weiträumig, dass jeder seine individuelle Tour planen kann.

Die Anfänge von Jægersborg Dyrehave liegen im Jahr 1669, als König Frederik der III. beschloss, ein Stück Wald einzuzäunen. Hier wollte der Regent Kronwild aus nah und fern züchten. Die folgenden einhundert Jahre war dies das private Jagdrevier der dänischen Könige. Gleichzeitig wuchs ein prächtiger Wald, der heute alle Gäste erfreut. Schon seit 1756 ist der Tierpark öffentlich zugänglich.

Eine Besonderheit von Jægersborg Dyrehave ist der etwa 2.000 Exemplare zählende Bestand an Kronwild. Die Tiere sind so zahlreich, dass man beim Spaziergang mit hoher Wahrscheinlichkeit Hirsche beobachten kann.
Die Landschaft um die Tystrup-Bavelse Seen ist eine alte Herrenhoflandschaft mit großen Wald- und Landwirtschaftsarealen. Durch den südlichen und östlichen Teil des Gebietes fließt der Fluss Suså.

Das sonst eher sanft-hügelige, landwirtschaftlich genutzte Seeland wird im Gebiet um die Tystrup-Bavelse Seen und im Tal der Suså abgelöst von ungewöhnlichen Aufwerfungen. Genau hier trafen sich während der letzten Eiszeit vor etwa 15.000 Jahren zwei große Gletscher. Zusammen mit den Schmelzwasserflüssen schufen sie jene Landschaft und das Tal, durch das die Suså heute fließt. Die Gegend lädt ein zu ebenso abwechslungsreichen wie interessanten Naturerlebnissen.
Zum Smålandsfahrwasser gehören die kleinen Inseln Askø, Lilleø, Fejø, Femø, Rågø, Skalø und Vejrø sowie die angrenzenden Küstengebiete von Lolland und Falster. Das Inselmeer hat ein flaches Gewässer mit verstreut liegenden, brachliegenden Inseln. Die Küstenlinie wechselt zwischen flachen Stränden und niedrigen Steilküsten.
Die sich spektakulär aus dem Meer erhebenden Kreidefelsen von Møns Klint und der alte Buchenwald gehören zu den beliebtesten und meist besuchten Naturgebieten Dänemarks. Auf dem kalkreichen Boden wächst eine ganz besondere Pflanzenvielfalt. Møns Klint gilt unter Kennern als einer der naturschönsten Orte im Königreich. Besondere Aufmerksamkeit gebührt dabei den unter Naturschutz stehenden Orchideen sowie den zahlreichen blauen Anemonen.

Im Frühjahr ist Møns Klint darüber hinaus ein Paradies für Birdwatcher. Auch für Geologiefreunde gibt es an der Steilküste jede Menge zu entdecken: Vom Strand (oder vom Wasser) aus sind die einzelnen Schichten von Kalk und Feuerstein deutlich zu erkennen. Am Strand, der überwiegend aus abgeschliffenen Feuersteinen besteht, findet man immer wieder Versteinerungen – besonders oft Seeigel und Donnerkeile.
Hammeren in Nordbornholm ist ein beeindruckender Granitfels, der sich bis zu 82 Meter hoch aus der Ostsee erhebt. Ein Spalttal trennt Hammeren vom übrigen Bornholm. Am tiefsten Punkt des Tals liegt der größte See der Insel, der Hammersø. Früher wurde auf Hammeren Granit abgebaut. Seit 1970 steht die Gegend unter Naturschutz und der Steinbruch wurde eingestellt – Spuren der Arbeiten sind aber noch heute zu erkennen.

Die Flora hier ist, wie auf Bornholm überhaupt, davon geprägt, dass Bornholm weiter östlich liegt als das dänische Festland. Zu den Arten, die küstennah wachsen und vom Ostseeklima bestimmt sind, gehören beispielsweise Strandkamille, Spargelschote, Löffelkraut und rote Zwergmispel. Im Frühjahr ist der Vogelzug ein besonderes Schauspiel. Zu Gast sind dann vor allem kleine Wildvögel, aber auch größere wie Kraniche, Gänse, Enten, Kormorane u.v.a.
Zu den Erbseninseln (dän. Ertholmene) gehören die beiden bewohnten Felseninseln Christiansø und Frederiksø sowie das unbewohnte, vogelreiche Eiland Græsholmen. Christiansø und Frederiksø sind über eine Brücke miteinander verbunden.
Schon Bornholm ist ein Stück anderes, ungewöhnliches Dänemark. Doch die Erbseninseln mit ihrem besonderen Vogel- und Pflanzenleben bilden noch einmal ein ganz eigenes Naturschauspiel: Besuchern präsentieren sich die kleinen Paradiese als eine Mischung aus windumtostem schwedischen Schärengarten mit intimer, südeuropäischer Atmosphäre. Eine Schiffsverbindung hinüber besteht ab Allinge und Gudhjem.