
Die sanfte Hügellandschaft des rund 18.000 Hektar großen Nationalparks
Mols Bjerge in Ostjütland bei Århus ist von der Eiszeit geprägt. Das
Nordseeland der Könige (39.000 Hektar) nördlich von Kopenhagen besitzt einige der größten Wälder des Lands sowie zahlreiche Schlösser. Ein Vogel- und Robbenparadies ist das dänische
Wattenmeer (140.000 Hektar) an der Nordseeküste zwischen deutscher Grenze und der Urlaubsinsel Rømø. Auf dem dänischen Festland liegt Dänemarks vierter neuer Nationalpark: Das renaturierte
Flusstal der Skjern Å (25.000 Hektar) in der Kommune Ringkøbing-Skjern gilt als Angler- und Kanuparadies.
Zusammenspiel von Landschaftsschutz, Tourismus, aktiver Freizeit und Bewohnern
Mit den vier neuen Nationalparks finden Naturfans jetzt geografisch über das ganze Königreich verteilt attraktive und weltweit einmalige Natur- und Erholungsgebiete. Der 24.000 Hektar große Nationalpark in Thy steckt mit seiner Lage zwischen den weiten Dünen und Stränden der Nordsee und Dänemarks größtem Fjord, dem Limfjord, ebenfalls voll entdeckenswerter Kontraste. Ziel der Nationalparks ist der Erhalt der natürlichen Vielfalt in Einklang mit der gewachsenen Kulturlandschaft. Angestrebt wird ferner eine Balance zwischen Flora und Fauna einer- und aktivem Naturgenuss andererseits. So sollen neben Naturfreunden wie Birdwatchern auch Freizeitsportler oder Touristen ihren Platz in den Naturräumen finden.
Bewohner der Nationalparks, aber auch Bauern, Fischer oder Unternehmer erhalten bei der konkreten Entwicklung der Nationalparks Mitspracherecht. Die Einrichtung der vier Nationalparks beginnt ab Herbst dieses Jahres.
Weitere Information: Skov- og Naturstyrelsen, Haraldsgade 53, DK-2100 Kopenhagen Ø, Tel. 0045 / 7254 2160,
http://www.skovognatur.dk,
http://www.danmarksnationalparker.dk (nur auf Dänisch und Englisch).