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Kanufahren

Kanufahren ist in Dänemark so populär, dass Sie an vielen Orten Kanus mieten können.
Gudenåen und Susåen sind die bekanntesten Flüsse für Kanutouren, aber auch Skjern å und Nørreåen sind sehr geeignet. Dort gibt es überall Übernachtungsmöglichkeiten, die entlang des Flusses ausgeschildert sind. Auch die Fjorde bieten sich für das Kanufahren an.

Meerkajakfahren

Auch Meerkajakfahren erfreut sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Die besten Regionen dafür sind die ostjütländische Ostseeküste mit ihren Fjorden, die südliche Nordseeküste bei Rømø und Fanø, der Limfjord, die Dänische Südsse bei Fünen und den Inseln sowie das Inselmeer südlich von Seeland und Lolland-Falster, der Roskilde Fjord und der Öresund. Auch im Hafen von Kopenhagen kann man gut Kajak fahren.   
Es gibt kein gesammeltes Verzeichnis mit Tourenvorschlägen, aber die Verleiher helfen Ihnen gerne weiter.
Sie können Kanus/Kajaks auf Stunden-, Tages- oder Wochenbasis bei den meisten Verleihern mieten. Übliche Preise sind DKK 200-250 (€ 27-34) pro Tag und DKK 1.200-1.300 (€ 160-174) pro Woche, abhängig vom Kanutyp.
Einige Verleiher vermieten auch Zubehör und geben Tipps, was auf dem jeweiligen Gewässer zu beachten ist und wo es Übernachtungs- und Essensmöglichkeiten gibt.

Hier können Sie nach Kanu- und Kajakvermietern suchen
Kanufahren hat sich zu einer sehr beliebten Aktivität entwickelt. Deshalb war es nötig, das Paddeln an verschiedenen Orten zu regulieren. Besonders dort, wo die Natur empfindlich ist.

Auf 11 von den insgesamt 40 befahrbaren Wasserläufen/Flusssystemen kann gepaddelt werden. Am populärsten sind Gudenå und Suså, die für 70 % der gesamten Kanufahrt stehen.
Mit Hilfe des Naturschutzgesetzes hat das Umwelt- und Energieministerium einige Bekanntmachungen aufgestellt, die das Paddeln auf der Gudenå, der Siså und der Karup å einschränken.

Darüber hinaus ermöglicht das Wasserlaufgesetz den Ämtern, den Verkehr von nicht-motorbetriebenen Booten auf anderen Strecken zu begrenzen.

Die meisten dänischen Bäche und Wasserläufe sind in irgendeiner Form von Einschränkungen betroffen. Entweder durch Paddelverbot auf einigen Strecken oder durch die Begrenzung der Paddelzeiträume (normalerweise ist das Kanufahren nur zwischen Sonnenauf und -untergang im Zeitraum von 15. Juni bis 30. September oder 15. November erlaubt). Oder die Vermietung von Booten wird eingeschränkt.

Wenn man in einem gemieteten Kanu paddeln will, kann man immer an der Vermietungsstelle Informationen über diese Regeln erhalten.
Sein eigenes Boot darf man nicht einfach so ins Wasser lassen. An einigen Wasserläufen muss man erst eine Gästekarte besorgen, meisten erhält man sie bei der Kommune. Die Karte sollte man am besten rechtzeitig beantragen, denn für die einzelnen Flüsse wird nur eine begrenzte Anzahl an Gästekarten ausgegeben.
Außerdem ist es oft schwierig, einen Stelle zu finden, an der man sein mitgebrachtes Boot ins Wasser lassen kann, ohne ein Privatgrundstück betreten zu müssen.
Eine gute Idee ist es, zuvor das lokale Touristenbüro um Rat zu fragen.

Diese Regeln rund ums Kanufahren gelten in jedem Fall als allgemeingültig:

- Der Wasserlauf muss mind. 1,5 m breit und mind. 0,5 m tief sein
- Paddeln Sie mit der Strömung
- Paddeln Sie nicht auf den engen Seitenarmen
- Paddeln Sie nie nach 18 Uhr und vor 8 Uhr
- Paddeln Sie nicht im Schilf
- Paddeln Sie nicht mit dem Steven in Abhänge oder Steilküsten
- In der Regel sollten Sie davon ausgehen, nicht an Land gehen zu dürfen.
Als Anfänger können Urlauber an Wochenendkursen oder Einzelstunden lernen, Meerkajak zu fahren, auch Fortegschrittene könen bei Profis noch neue Kniffe lernen.


Auf der Seite des dänischen Meerkajakverbandes, Dansk Havkajakbrancheforening, finden Sie eine Liste über die Mitglieder, die Kurse im Meerkajakfahren anbieten. Auch die lokalen Touristenbüros können oft Anbieter von Kursen empfehlen.

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