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Tauchen in Dänemark - Dänemark ist von Wasser umgeben – von viel Wasser . Und das kann nicht nur „von oben“ genossen werden. Sie können auch tauchen oder Tauchunterricht in Ihrem Dänemark-Urlaub nehmen. Und so das nasse Element noch besser nutzen!
Das Meer gehört allen. Doch Seen und Wasserläufe sind oft im Privatbesitz und manchmal schwer zugänglich. Süßwassergebiete sind verletzlich, so dass Unterwasserjagd nicht erlaubt ist. Beim Tauchen in dänischen Fahrtgewässern gibt es einige Dinge zu beachten:
An einigen Stellen gibt es eine starke Strömung, gegen die man nicht an tauchen kann. Deshalb sollte jeder Tauchgang von Boot oder Land aus beobachtet werden. Vom Boot aus setzen lassen Sie eine Oberflächenboje mit der internationalen Signalflagge ALFA als Taucherflalgge aus.
Bei Tauchunglücken rufen Sie bitte Søværnets Operative Kommando (SOK) in Århus – entweder über VHF, Kanal 16 oder über die Mobiltelefonnummer 89 43 30 99.
Bei kleineren Unfällen, die keinen sofortigen Einsatz von z.B. Hubschraubern benötigen, wenden Sie sich an das SOK. Es hat direkten Kontakt zu Tauchärzten. Bei Tauchverletzungen, bei denen die Behandlung im Drucktank nötig ist, wird man entweder nach Rigshospitalet, Holmen in Kopenhagen oder zur Flottenstation Frederikshavn transportiert.
Laut dänischem Gesetz muss jedes Boot eine zugelassene Rettungsweste pro Person dabei haben. Taucher können ihre Weste benutzen.
Beim Tauchen mit Gerät dürfen nur kontrollierte und vorschriftsmäßig markierte Luftflaschen verwendet werden. Sonst wird die Flasche an den Auffüllstationen abgelehnt. Flaschen, die nicht in Dänemark zugelassen sind, können benutzt werden, wenn sie in ihrem Heimatland anerkannt worden sind.
Beim ins Wasser setzen von Booten ist es nicht erlaubt, auf dem Strand Auto zu fahren – sofern nichts Anderes angegeben ist. Deshalb empfehlen wir, die Aufschlepphelling in den Häfen zu benutzen.
In Dänemark herrscht nur an wenigen Orten Tauchverbot. Verboten ist es auf jeden Fall in Naturschutzgebieten.
Auch für die Unterwasserjagd benötigen Personen zwischen 18 und 67 Jahren einen Angelschein. Die Unterwasserjagd darf nicht ausgeübt werden innerhalb eines Abstandes von 565 m von Angelgeräten, z.B. einer Angelschnur. Für die Unterwasserjagd mit Harpune oder Handlanze darf man benutzen: Harpunspitzen, die mit einer Spitze ausgestattet sind, oder ein normales Aalspeer mit Wellenschliff. Achtung, es kann lokale Unterwasserjagd-Verbote geben! Zum Beispiel ist die Unterwasserjagd verboten im Öresund zwischen Helsingør und nördlich von Køge.
Es gibt zahlreiche Wracks in dänischen Fahrgewässern, sowohl von kulturhistorischen Wert als auch von Bergungswert: Wenn kein direktes Tauchverbot herrscht, können Sporttaucher ohne Erlaubnis an diesen Wracks tauchen. Sofern es nur zum Fotografieren oder zur Unterwasserjagd ist. Man darf jedoch keine Gegenstände oder Teile aus den Wracks als Souvenir mitnehmen. Ist das Wrack jünger als 100 Jahre, kann man beim Farvandsvæsnet die Genehmigung zur Souvenirmitnahme beantragen. Ist es älter als 100 Jahre, darf man nichts berühren, entfernen oder verändern. Wenn man ein unbekanntes Wrack findet und vermutet, dass es älter als 10 Jahre ist, muss man dies bei der Wald- und Naturbehörde, Tel. 0045 39 47 20 00 melden.
Dinge, die lose auf dem Meeresboden liegen – ohne Verbindung zu einem Wrack, nennt man lose Funde. Man darf sie mitnehmen, sofern sie nicht älter als 100 Jahre sind. Sind sie älter, darf man sie nicht berühren, entfernen oder verändern. Man muss den Fund beim Reichsarchivar melden: Schiffshistorisches Laboratorium im Nationalmuseum, Tel. 0045 42 35 64 29. Das Recht, Gegenstände mitzunehmen, haben nur Personen mit dänischer Staatsangehörigkeit, die seit mind. zwei Jahren im Land leben.
Weitere Informationen Dansk Sportsdykker Forbund Idrættens Hus Brøndby Stadion 20 DK-2606 Brøndby E-Mail: dsf@sportsdykning.dk http://www.sportsdykning.dk (nur auf Dänisch)
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