|
|
|
|
In Dänemark können Sie windsurfen, speedsurfen und kitesurfen, bis Ihnen die Luft wegbleibt. Der Wind ist bekanntlich die Hauptsache, und in Dänemark haben wir das Glück, in einem derjenigen Länder Westeuropas zu leben, wo der Wind am häufigsten weht! Sie finden stets ein Windsurfrevier mit optimalen Windbedingungen und können sogar von einer Küste zur anderen wechseln, ohne mehrere Stunden im Auto verbringen zu müssen. Nirgends in Dänemark sind Sie nämlich weiter als 45 Autominuten vom Wasser entfernt. Falls Sie sich zum ersten Mal auf die wackeligen Bretter der Welt des Surfens wagen, so gibt es Windsurfschulen, wo man Ihnen beibringt, sich im Gleichgewicht zu halten. In Guide Dänemark können Sie unter Stränden nach besonders geeigneten Windsurfspots suchen.
 Windsurfen kann man eigentlich überall entlang der 7.300 Kilometer langen dänischen Küste, in vielen Fjorden und in mehreren Seen. Viele attraktive Windsurfgebiete befinden sich in Naturschutzgebieten. Das heißt jedoch nicht, dass es dort verboten ist zu surfen. Meistens bedeutet dies bloß, dass Windsurfen nur gestattet ist, wenn man sich an die Regeln und Einschränkungen hält. Auf Vögel und Tiere Rücksicht nehmen Auch wenn Windsurfen keinen Lärm und Dreck macht, können Vögel und Tiere durch Surfer gestört und gestresst werden. Besonders in der Brutzeit, an einigen Stellen sogar ganzjährig, ist es daher notwendig, das Windsurfen in Fjorden und Buchten zu regulieren oder es ganz zu verbieten. Es besteht jedoch nur Windsurfverbot in EU-Vogelschutzgebieten und in Ramsar-Gebieten, wenn dies gesondert bekannt gegeben wird.
Windsurfer weichen aus Windsurfer sind schnell und manövrieren schnell. Deshalb sind es im Prinzip die Windsurfer, die anderen Seglern u.ä. ausweichen müssen. Denn mit einem größeren Boot ist es natürlich schwieriger zu manövrieren. Deshalb reagieren Segler leicht verärgert, wenn sie sich genötigt fühlen, ausweichen zu müssen.
Vorsicht vor Frachtschiffen Konflikte zwischen Erwerbsschiffahrt und Windsurfern können entstehen, wenn ein Windsurfer in Fahrgewässer segelt oder abtreibt, in dem Frachtschiffe fahren. Oder wenn das Fahrgewässer so schmal ist, dass der Windsurfer nicht umhin kann, die Fahrrinne zu kreuzen und so auf Kollisionskurs mit dem Frachtschiff gerät. Deshalb sollte man das Windsurfen in der Nähe von Frachtschiffen vermeiden. Und auf jeden Fall sollte man genügenden Abstand zu Fischerbooten und Fischnetzen halten.
Risiken vermeiden Natürlich gibt es immer ein Risiko, in gefährliche Situationen zu geraten. Søværnets Operative Kommando teilt mit, dass Rettungsaktionen meistens entstehen, wenn Windsurfer bei schlechtem Wetter auf dem Wasser sind, Geräteschäden haben oder bei ablandigem Wind unterwegs sind. Es ist deshalb wichtig, dass Windsurfer jedes Risiko meiden, ihre Ausrüstung immer überprüfen und sich über Wind- und Wetterverhältnisse gut informieren. Vor allem müssen Sie beachten, dass in Dänemark Rettungs-/Schwimmwestenpflicht besteht.
Notrakete mitnehmen Außerdem wird das Mitnehmen von Notraketen in der Westentasche empfohlen. Denn Windsurfer können weit weg vom Land nur gut gesehen werden, so lange das Segel oben ist. So bald es wegen eines Schadens oder Erschöpfung nur noch auf dem Wasser liegt, ist der Windsurfer nicht gut sichtbar.
Mit der richtigen Ausrüstung kann man von April/Mai bis September/Oktober windsurfen. In den Herbstmonaten kann man große Unterschiede in der Windstärke erleben. Denn dann wechseln die Wetterfronten oft.
Im Laufe von einer Woche im Frühjahr oder Herbst hat man typischerweise drei Tage starken Wind, zwei Tagen gemäßigten und zwei Tage mit schwachem Wind.
Das heißt, dass man in bloß einer Woche alle Formen von Windsurfen ausprobieren kann.
|
|
|
|
|