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Von Affen und anderen Dänen
Mittwoch, Juni 01 2011

Dänemark hat seit vergangenem Winter ein neues Museum für dänisches Design. Das kleine Privatmuseum im ostjütländischen Randers liegt nur wenige Schritte vom Randers Regenwald entfernt, einer der bekanntesten Attraktionen der Region. Eröffnet wurde das Danish Design Museum von Sammler Preben Buchhave, der seit mehr als zwanzig Jahren die schönsten Stücke heimischen Handwerks- und Industriedesigns der letzten einhundert Jahre sucht und kauft.

Buchhaves Leidenschaft begann 1987 mit den berühmten Holzaffen des dänischen Designers Kay Bojesen (1886–1958). Seitdem sammelte der Hobbyexperte hunderte Holzfiguren des Kopenhageners Bojesen, die vom Modell bis zum seltenen Sammlerstück als umfangreiches Kay Bojesen Museum Teil der Gesamtausstellung in Randers sind. Neben den berühmten Hängeaffen sind darunter zahlreiche bunte Wachsoldaten, Bären, Elefanten, Hasen, aber auch eher unbekannte Bojesen-Arbeiten wie Lokomotiven, Traktoren oder Schiffe.
Die vor allem in den 1950er und 60er Jahren beliebten Design- und Spielzeugikonen erleben in jüngster Zeit in Neuauflagen international eine Renaissance. Zu den weiteren Höhepunkten des Danish Design Museums gehören historische Lampen des dänischen Stardesigners Poul Henningsen (1894–1967) ebenso wie historische Nimbus-Motorräder aus dänischer Produktion, Originalstücke aus Dänemarks größter Autofabrik Triangel, historische dänische Werbeplakate und -emailleschilder und andere Raritäten.
Das Danish Design Museum ist Donnerstag bis Sonntag von elf bis 16 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen: Danish Design Museum, Hospitalsgade 13, DK-8900 Randers, Tel. +45 6065 8811, www.danishdesignmuseum.dk.