Zur Startseite
Dänische Rezepte

Ob herzhaft oder süß, warum nicht mal die dänische Küche ausprobieren?

Smørrebrød = Butterbrot? Nein, so einfach ist es nicht. Der Klassiker der dänischen Küche besticht durch einen großen Einfallsreichtum. Das Brot ist dünn, dafür ist der Belag umso üppiger.


Marinierter Hering mit roten Zwiebeln und Kapern

- 1 Scheibe Vollkorn- oder Schwarzbrot
- Butter
- 1-2 marinierte Heringsfilets
- einige rote Zwiebelringe
- 1 TL abgetropfte Kapern
- Dillzweige, fein geschnittener Schnittlauch oder Kresse

Das Brot dünn mit Butter bestreichen. Die Heringsfilets abtropfen lassen und in Rauten schneiden. Diese auf dem Brot anrichten und mit den Zwiebelringen, den Kapern sowie dem Dill, wahlweise auch mit Schnittlauch oder Kresse, garnieren.

Smørrebrød mit Danablu-Blauschimmelkäse

- 1 Scheibe Toastbrot
- Butter
- 40 bis 50 g Danablu-Käse
- 2 EL Radieschen in feinen Streifen
- etwas Schnittlauch in Röllchen

Aus dem Toastbrot einen Kreis ausstechen und mit Butter bestreichen. Mit Käse belegen, mit den Radieschen und mit Schnittlauchröllchen garnieren.

Smørrebrød mit Räucherlachs


Zutaten:
- 1 Scheibe Weißbrot
- Butter
- einige Salatblätter (Lollo Rosso und Bianco)
- 2 bis 3 gedämpfte kalte (grüne) Spargelstangen
- 50 bis 70 g geräucherter Lachs in Scheiben
- einige grob gestoßene rote Pfefferkörner
- Dill, Schnittlauch, Kerbel oder Estragon

Das Weißbrot mit Butter bestreichen und mit den beiden verschiedenen Salatsorten belegen. Darauf die Lachsscheiben und die Spargelspitzen anrichten. Alles mit etwas rotem Pfeffer bestreuen oder mit Kräutern nach Wahl garnieren. Gerne auch mit beidem, je nach Geschmack.

Kartoffelbrei mit gebratenen Zwiebeln und Speckwürfeln - oder „Brændende kærlighed“ (Brennende Liebe)


Der Name verrät es fast: Dieses Gericht ist perfekt, wenn man frisch verliebt ist und weder Zeit noch Lust aufs Kochen hat. Denn es ist blitzschnell zubereitet!

Zutaten:
1 kg Kartoffeln (gerne mehlig)
ca. 300 ml Milch oder Sahne
20 g Butter/Margarine
Salz, weißer Pfeffer
250 g Bacon
4 – 5 Zwiebeln

Dazu passen Rote Bete oder gebratene Tomaten

Kartoffeln schälen und in kleine Stückchen schneiden, ohne Salz kochen. Das Wasser abgießen, die Kartoffeln pürieren. Die Milch oder die Sahne kochen, während des Rührens nach und nach den Kartoffelbrei zugeben. Zuletzt Fett und Gewürze hinzufügen. Währenddessen den Bacon in Würfel schneiden und rösten. Die Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und im Baconfett braten. Den Kartoffelbrei auf einem Teller anrichten, mit Zwiebeln und Bacon überstreuen und z.B. mit Roter Beete oder gebratenen Tomaten garnieren.

Dänischer Kartoffelsalat

Picknick, Grillen … wenn es raus in die Natur geht, nehmen die Dänen gerne ihren selbstgemachten Kartoffelsalat mit – am liebsten essen sie ihn mit (roten) Würstchen oder Frikadellen.

Zutaten:
- 1 kg gekochte, gepellte Kartoffeln (ca. 1,2 kg roh)
- 400 ml Ymer, Dickmilch oder Joghurt
- 1 EL Senf
- 1 TL grobes Salz
- 1 Messerspitze weißer Pfeffer
- 1-2 TL Zucker
- 40 g feingehackte Zwiebeln
- 25 g feingehackter Schnittlauch

Ymer, Dickmilch oder Joghurt (gerne auch mit Creme Fraiche mischen) mit den übrigen Zutaten verrühren. Die gepellten Kartoffeln in Scheiben schneiden und unter das Dressing wenden.

Tipps: Am besten schmeckt der Salat, wenn er eine Stunde ziehen kann und nicht zu kalt serviert wird. Nehmen Sie kleine feste Kartoffeln – noch besser: neue dänische Kartoffeln!

Nudelsalat mit Danbo-Käse

- 150 g Nudeln
- 1 l Wasser
- 1 TL Salz
- 200 g Danbo-Käse in kleinen Würfeln
- 1/2 Gurke in kleinen Würfeln
- 200 g Erbsen
- 150 g Radicchiosalat

Dressing:
- 1 TL getrocknetes Oregano
- 1 TL grobes Salz
- Frisch gemahlener Pfeffer
- 2 EL Weintraubenkernöl (oder anderes Öl)
- 1 EL Zitronensaft
- 1 EL Wasser

Das Dressing anrühren. Die Nudeln ca. 10 min. gar kochen und abtropfen lassen. Die warmen Nudeln mit dem Dressing mischen und das Ganze zugedeckt mind. eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Die Nudeln mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel mischen und dann servieren.

Pariser Beefsteak („Pariser bøf“)

Zutaten (4 Pers.):
- 4 Scheiben Toastbrot
- 400 g Rinderhack
- 1 Ei
- 2 EL Wasser
- 1 kleine geriebene Zwiebel
- 1 EL gehackte Kapern
- 2 EL eingelegte, gehackte Rote Bete
- Salz, Pfeffer
- 4 rohe Zwiebelringe
- 4 rohe Eigelbe

Hack mit dem Ei, der geriebenen Zwiebel und Wasser verrühren. 4 Frikadellen formen und in einer Pfanne mit Margarine anbraten. Dann jeweils eine Frikadelle auf eine Scheibe Toastbrot legen und zusammen kurz weiter braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn das Toastbrot knusprig ist, die Brote in eine vorgewärmte Form legen. Mit Kapern, Rote Bete, Zwiebelringen und Eigelb garnieren. 

„Braunkohl“ mit Speck

Traditionelles dänisches Wintergericht

Zutaten:
- 1 großer Kopf Weißkohl
- 50 g Zucker
- 30 g Butter
- Salz, Pfeffer
- 750 g Speck

Den Weißkohl in kleine Stücke schneiden. Den Zucker in einem Topf erhitzen und karamellisieren, die Butter zufügen. Den Kohl ebenfalls in den Topf geben und darin bräunen. Anschließend das ganze Stück Speck in die Mitte des Topfs geben, mit dem Kohl gut bedecken und etwas Wasser zufügen. Das Gericht bei schwacher Hitze ca. 1,5 Stunden köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Kohl zusammen mit Scheiben vom Speck und evt. Roggenbrot servieren.
Tipp: Man kann den Speck auch gleich in Scheiben schneiden und mit dem Kohl mischen anstatt das ganze Stück zu kochen.

Leberpastete (leverpostej)

Dieser dänische Klassiker hat immer Saison.

- 600 g Schweineleber
- 400 g Speck
- 75 g Butter
- 75 g Mehl
- 250 ml Milch
- 1 kleine Zwiebel
- 4 Eier
- 1 Teelöffel Pfeffer
- 2 Teelöffel Salz

Leber und Speck zusammen mit der geschälten Zwiebel durch den Fleischwolf drehen. Die Butter in einem Topf schmelzen, das Mehl hinzufügen und mit der Milch verdünnen. Die Mehlschwitze gut durchkochen lassen. Den Topf vom Feuer nehmen, Speck und Leber mit den Eiern, eines nach dem anderen, einrühren. Mit Salz und Pfeffer verrühren und die ganze Masse in eine gefettete Form gießen. In einem Wasserbad in den Backofen stellen und etwa 1 Stunde bei 170 ° C backen. Die Leberpastete lauwarm mit geröstetem Bacon und Champignons auf Schwarzbrot servieren.

Pasteten mit Hähnchen und Spargel

Probieren Sie in der Spargelzeit einmal dieses klassische dänische Gericht.

Zutaten (f. 4 Pers.):
- 10 Blätterteig-Pasteten (auf Dänisch: "tarteletter")
- 250g Hähnchenfleisch in Würfeln
- 100g tiefgekühlte Erbsen
- 100g geschnittenen Spargel
- 3 Möhren
- ¼ Sellerie
- 35g Butter
- 35g Mehl
- Hühnerbrühe
- 100 ml süße Sahne
- Salz, weißer Pfeffer

Die Fleischwürfel mit Suppengrün, Lorbeerblättern oder Gemüse nach eigener Wahl ca. 2 Stunden im gesalzenen Wasser kochen, bis das Fleisch ganz gar ist. Die Suppe wird für die Soße benutzt.
Möhren und Sellerie schneiden und kochen, bis sie leicht gar sind. Den Spargel in ungefähr 3cm lange Stückchen schneiden. Butter bei schwacher Hitze schmelzen, Mehl hinzufügen und gut vermischen. Die kochende Hühnerbrühe hinzufügen und ständig umrühren. Die Sahne unterrühren, bis die Mehlschwitze cremig wird. Fleisch und Gemüse hinzufügen und ein paar Minuten köcheln lassen.
Die Pasteten mit dem Boden nach oben im Ofen bei 200° aufwärmen. Danach werden sie gefüllt und serviert.

Knusprige Pfifferlingspizza

Herbstzeit = Pilzzeit! In dänischen Wäldern können Sie bis in den November u.a. Pfifferlinge sammeln.

Zutaten (für 4 Pers.):
- 400 g Weizenmehl
- 1 TL Salz
- 25 g Hefe
- 110 g sehr kalte Butter
- 250 ml lauwarmes Wasser
- 2 EL Olivenöl

Für den Belag:
- 3 zerkleinerte Knoblauchzehen
- 50 ml Olivenöl
- 300 g Pfifferlinge
- eine zerkleinerte Petersilie
- Salz und Pfeffer
- 125 g geriebener Mozzarella

Die Hefe in lauwarmem Wasser auflösen und Salz, Öl, Butter und Mehl hinzugeben. Den Teig gut verrühren und in vier gleich große Portionen aufteilen, dann etwas ruhen lassen. Anschließend den fertigen Teig auf ein Stück Backpapier ausrollen. Den Ofen auf 230° C vorheizen.
Pfifferlinge reinigen und die größten Pilze halbieren. Öl in einem Topf erwärmen und Knoblauch darin etwa eine Minute schwitzen. Die Pfifferlinge hinzugeben und alles eine weitere Minute garen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und Petersilie hinzugeben.
Die Pilz-Öl-Mischung auf dem Pizzateig verteilen und das Backpapier mit den Pizzen auf ein Backblech heben. Anschließend 15 bis 20 Minuten im Ofen backen. Ca. acht Minuten vor "Backende" die Pizzen noch einmal kurz aus dem Ofen ziehen und den geriebenen Mozzarella über die fast fertigen Pizzen streuen.

Dänische Frikadellen (frikadeller)

Frikadellen gehören auch auf dem typisch dänischen Mittagstisch (Frokost) einfach dazu.

- 1/2 kg gehacktes Kalb- und Schweinefleisch (gemischt)
- 2 EL Weizenmehl
- Salz und Pfeffer
- geriebene Zwiebel
- 3 Eier
- Sahne oder Milch

Kneten Sie die das Fleisch mit dem Mehl und Salz/Pfeffer zusammen und fügen Sie Sahne oder Milch hinzu. Die Farce darf nicht sämig sein. Formen Sie kleine Bälle mit einem Löffel. Setzen Sie die Frikadellen auf die Pfanne und braten Sie sie in Butter goldbraun.
Beilage: Gemüse und Kartoffeln oder Salat

Lammkeule mit Kartoffeln und Kräutern


Zutaten:
- 1,5 kg Lammkeule
-Salz, Pfeffer
- 1 kg geschälte und in Scheiben geschnittene Kartoffeln
- 1/4 Schalotte, in Scheiben
- 2 zerstoßene Knoblauchzehen
- 2 TL Rosmarin
- 2 TL Majoran
- 1 Bund gehackte Petersilie
- 25 g Butter
- 300-400 ml Brühe

Die Lammkeule mit Salz und Pfeffer würzen. Die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln mit Schalotte, Knoblauch und Kräutern in eine Auflaufform legen. Lammkeule darauf legen und die Butter auf dem Fleisch verteilen. Die Brühe dazugeben, so dass die Kartoffeln bedeckt sind. 1 1/2 - 1 3/4 Stunden im vorgeheizten Ofen backen.
Die Lammkeule aus dem Ofen nehmen und mit Aluminiumfolie abgedeckt 20 Min. ruhen lassen, bevor sie in Scheiben geschnitten wird. Die Lammkeule eventuell wieder auf die Kartoffeln legen oder in einer Auflaufform anrichten. Als Beilage servieren Sie z.B. einen Tomatensalat.
Wenn Sie ein Bratenthermometer verwenden, müssen Sie die Lammkeule bei 70 Grad aus dem Ofen nehmen.

Gebackenes Omelett mit Gemüse

Eine gebackene Variante des dänischen "æggekage" - gut vorzubereiten für Familienfeiern oder ein Brunch für die kommenden Feiertage im Mai - oder für das erste Picknick im Freien!

Zutaten (für 4 Personen):
- 300 g aufgetauter TK-Blattspinat 
- 400 g kalte, gepellte Kartoffeln in Würfeln
- 2 rote Paprika in kurzen Streifen (ca. 200 g)
- 4 grob grob gehackte Zwiebeln (ca. 200 g)
- 1 TL grobes Salz
- 1/4 TL Cayennepaprika
- 2 TL Speisestärke
- 150 ml fettarmes Creme fraiche
- 6 Eier
- 1 TL grobes Salz

Beilage: 
- 200 g knusprig gebratener Bacon in dünnen Scheiben
- 300 g geröstetes Roggenbrot
- Tomatenketchup

Die Flüssigkeit aus dem Spinat drücken, z.B. in einem Sieb. Die gekochten Kartoffeln, Paprika, Zwiebeln, Spinat, Salz und Paprika mischen und in eine gefettete Backform geben (ca. 22 x 30 x 6 cm).
Die Speisestärke und 2 EL Creme Fraiche in einer Schüssel verrühren. Den Rest der Creme Fraiche, die Eier und das Salz zufügen und verquirlen. Die Eier-Mischung über das Gemüse geben und den "Eierkuchen" in der Mitte des Ofens ca. 25 min. bei 175° backen.
In der Form zusammen mit dem Bacon, dem Brot und Ketchup servieren. (Quelle: arla.dk)

Bauernmädchen im Schleier

Klassischer dänischer Nachtisch!

Zutaten:
- 4 Äpfel (Boskop) oder ca. 50 g fertiges Apfelmus
- 2 EL Zucker
- 1 TL Butter
- 2 EL Puderzucker
- 4 Tassen geriebenes Schwarzbrot
- 3 EL Himbeermarmelade
- 1 Becher süße Sahne
- 1 P. Vanillinzucker

Aus den Äpfeln und dem Zucker Kompott kochen und mit dem Mixstab zu Apfelmus pürieren (oder fertiges Apfelmus verwenden). Die Butter in einem Topf schmelzen lassen und den Puderzucker darin karamellisieren. Das Schwarzbrot dazugeben und rühren, bis eine geschmeidige Masse entsteht. Etwas abkühlen lassen.
In eine Glasschale die Hälfte der Brotmischung geben, dann eine Schicht Apfelmus, eine Schicht Himbeermarmelade, dann wieder Apfelmus und zum Schluss die restliche Brotmischung.
Sahne mit Vanillinzucker steif schlagen und mit dem Spritzbeutel als Schleier auf die Speise spritzen. Mit Himbeermarmelade verzieren.
Die Speise gut gekühlt servieren.

Rote Grütze mit Sahne (Rødgrød med fløde)

Der Klassiker und besonders auf Dänisch beliebt als Zungenbrecher!

Zutaten:
- 800 g Beerenfrüchte (z. B. Johannisbeeren, schwarze Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Kirsche)
- ½ l Wasser
- ca. 175 g Zucker
- 2 – 3 Esslöffel Kartoffelmehl
- eventuell 40 – 50 g Mandeln

Die Beeren spülen und im Wasser ca. 5 Minuten kochen lassen. Die Beeren in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Den Saft aufkochen und Zucker beimischen. Das Kartoffelmehl in kaltes Wasser einrühren. Die Mehlschwitze dann in den Saft einrühren. Die Grütze darf nicht mehr kochen, sonst wird sie zu dick.

Eventuell geschnittene Mandeln beifügen oder über die Grütze streuen. Mit Sahne oder Milch servieren.

Dänischer Apfel"kuchen" (”Æblekage”)

Klassisches dänisches Dessert mit verwirrendem Namen: Denn beim ”Æblekage” handelt es sich nicht um einen gebackenen Apfelkuchen, sondern um einen Nachtisch aus Apfelmus.

Zutaten (für 6 Pers.):
- 750 g Äpfel
- etwas Wasser
- 75 g Zucker
- 150 g Paniermehl
- 75 g Zucker
- 75 g Margarine
- 250 ml Schlagsahne

Die Äpfel in so wenig Wasser wie möglich zu Mus kochen. Mit Zucker abschmecken. Die Margarine in einem Topf schmelzen. Paniermehl und Zucker hinzufügen. Umrühren, bis die Mischung hellbraun ist. Füllen Sie abwechselnd Paniermehl und Apfelmus in eine Glasschale. Mit Schlagsahne dekorieren.

Erdbeerdessert

Die sommerliche Erdbeer-Variante des klassischen Desserts „Æblekage“

Zutaten:
- 1 kg Erdbeeren
- 1-2 EL Zucker
- ca. 1 EL Speisestärke
- 50 g Margarine
- 4-5 Tassen Paniermehl
- ½ Tasse Zucker
- 1 Becher Sahne

Erdbeeren mit dem Zucker zu Kompott kochen. Die Speisestärke mit ca. 1 EL Wasser verrühren und damit die Erdbeeren andicken. Abkühlen lassen. Margarine in einer Pfanne erhitzen und das Paniermehl darin anbraten. Dann den Zucker dazugeben und kurz mitrösten. Sahne steif schlagen. Erdbeerkompott und das süße Paniermehl schichtweise in eine Schüssel oder in einzelne Dessertschalen/-becher geben. Zum Schluss mit Schlagsahne bedecken.

Tipp: Schmeckt auch mit Rhabarberkompott statt Erdbeeren gut!

Lises Rhabarberdessert

Ein leichtes Sommerdessert - inspiriert vom klassischen dänischen "Æblekage" (Apfeldessert) - nur fettarmer und mit Rhabarber!

Zutaten:
- 2 kg Rhabarber
- Zucker
- 500 g Naturjoghurt (1,5 % Fett)
- 2 EL Amarettolikör
- Amaretti-Kekse

Rhabarber waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Mit etwas Wasser zu einem Kompott kochen und je nach Geschmack mit Zucker süßen. Joghurt mit Amaretto vermischen. Kompott in eine Schüssel geben, den Joghurt darüber verteilen. Mit Amaretti-Keksen verzieren.

Koldskål (Buttermilchkaltschale)

Typisch dänisches Sommergericht – und herrlich erfrischend!

- ½ l Buttermilch
- ½ l Ymer (oder Dickmilch/Natur-Joghurt)
- 100 g Zucker
- ½ Stange Vanille oder 1 TL Vanillezucker
- Saft und Schale einer Zitrone

Alle Zutaten miteinander verrühren. Dazu isst man in Dänemark „Kammerjunkere“ (Vanille-Kekse). Sie können stattdessen kleine Zwiebackstücke in die Kaltschale geben. Auch klein geschnittene Erdbeeren machen sich gut dazu.

Erdbeer-Buttermilchkaltschale

Erfrischend dänisches Sommergericht ("koldskål") - diesmal in einer Variante mit Erdbeeren!

- 125 g Erdbeeren
- 3 EL Zucker
- 1 Liter Buttermilch
- 100-200 ml Sahne

Erdbeeren, Zucker und ein Drittel der Buttermilch im Mixer verrühren. Mit dem Rest der Buttermilch und der Sahne in einer Schüssel vermischen und kaltstellen.
Dazu isst man in Dänemark "kammerjunkere" (Vanille-Kekse). Sie können stattdessen kleine Zwiebackstücke in die Kaltschale geben.

Dänische Torte (”lagkage”)

Der typisch dänische „lagkage“ darf auf keiner Geburtstagsfeier in Dänemark fehlen.

- 4 Eier
- 125 g Zucker
- 150 g Mehl
- 2 TL Backpulver

- 400 – 500 g Früchte
- ca. 100-200 ml Schlagsahne
- eventuell Guss (aus Puderzucker)

Für die Kuchencreme:
- 2 Eier
- 2 EL Zucker
- 1 EL Speisestärke
- 250 ml Milch
- ½ TL Vanillinzucker

Eier und Zucker etwa 5 Minuten lang schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und vorsichtig unterheben. Den Teig in eine Springform (etwa 24 cm Durchmesser) füllen und sofort auf der mittleren Schiene im Ofen etwa 10 Minuten bei 180 C backen. Auf ein mit Zucker bestreutes Papier stürzen und abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen in 2 oder 3 Böden schneiden. Während der Teig im Ofen ist, wird die Kuchencreme zubereitet. Eier und Zucker in einem Topf mit dickem Boden schlagen, danach Speisestärke und Milch dazugeben. Die Masse während ständigen Rührens zum Kochen bringen. Die Creme mit Vanillinzucker abschmecken. Während des Abkühlens regelmäßig die Creme umrühren, sonst bildet sich eine Haut.

Die Tortenböden mit Kuchencreme und Früchten abwechselnd schichten („lag“ heißt Schicht!). Mit Schlagsahne, einigen Fruchtstückchen und evt. Guss garnieren.

Südjütländische Roggenbrottorte

Regionale Spezialität, die traditionsgemäß auf der südjütländischen Kaffeetafel nicht fehlen darf.

Zutaten:
- 6 Eier
- 100 g geriebenes Roggenbrot
- 1 TL Backpulver
- 250 g Zucker
- 100 g gehackte Nüsse (Wal- oder Haselnüsse)

Füllung:
- ½ l Schlagsahne
- 50 g Nüsse
- Schwarze Johannisbeermarmelade
Gehackte Nüsse oder gehobelte Schokolade zur Garnierung

Das frische, aber trockene Roggenbrot fein zerreiben oder im Mixer zerkleinern. Die Nüsse nicht zu klein hacken. Die Eier teilen und das Eiweiß steif schlagen. Den Zucker vorsichtig unterheben. Eigelb nach und nach zugeben. Roggenbrot und Nüsse mischen und vorsichtig zur Eiermasse geben. Backpulver einrühren. Den Teig in drei Portionen teilen und in einer mit gefettetem Backpapier ausgelegten kleinen Springform zu drei Böden backen (ca. 10 min. bei 220 ° C) . Die Tortenböden jeweils mit einer Füllung aus Schlagsahne und Marmelade abwechselnd aufeinander schichten. Den oberen Boden mit Sahne bestreichen und mit gerösteten Nüssen oder Schokolade garnieren.

Dänischer Apfelkuchen


- 1 kg Boskop Äpfel
- 5 EL Zucker
- 1 TL Zimt

- 75 g Butter
- 100 g Zucker
- 200 g Frischkäse
- 3 Eier
- 100 g Toastbrot
- 100 g gehackte Mandeln

Die Äpfel schälen und in Scheiben schneiden. Äpfel mit Zimt und Zucker bestreuen und in eine gefettete Auflaufform geben. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Butter, Zucker, Frischkäse, Eigelb,
Mandeln und das zerkrümelte Toastbrot zu einer Masse rühren. Den Eischnee unterheben und die Masse auf die Äpfel geben. Bei 200°C ca. 30 Minuten backen.


Gebackenes dänisches Apfeldessert

Eine gebackene Variante des klassischen dänischen Desserts "Æblekage"

Zutaten:
- 750 g Äpfel
- 175 g Zucker
- 1/2 TL Vanille
- 50 g Margarine
- 100 g Paniermehl (oder dänisches "Rasp")
- 50 g Zucker
- 75 g Butter
- 200 ml Sahne
- 1 TL Zucker
- 1/2 TL Vanille
- Apfelgelee zur Verzierung

Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Die Äpfel mit etwas Wasser in einem Topf kochen. Das Apfelmus mit Zucker und Vanille süßen, abschmecken und abkühlen lassen. Die Margarine in einer Bratpfanne schmelzen. Paniermehl und Zucker mischen und in der Margarine rösten.
Das abgekühlte Apfelmus abwechselnd in Schichten mit dem Paniermehl in eine eingefettete Springform (ca. 26 Durchmesser) füllen. Unten und oben kommt jeweils eine Schicht Paniermehl. Die geschmolzene Butter auf die oberste Schicht gießen. Bei 185° C eine Stunde backen.
Den Kuchen entweder lauwarm servieren, mit Apfelgelee garnieren und dazu Schlagsahne reichen. Oder kalt servieren mit einer Schicht Schlagsahne bedecken und diese mit Apfelgelee verzieren.

Erdbeer-Rhabarber-Marmelade


Zutaten:
- 500 g Rhabarber 
-  500 g Erdbeeren
- 50 ml Wasser
- Schale von 2 Limonen
- 250 g heller oder dunkler Rohrohrzucker
- 1 Scheibe Ingwer
- Speisestärke

Rhabarber säubern und in kleine Stücke schneiden. Erdbeeren waschen, trocknen, putzen und halbieren. Den Rhabarber mit dem Wasser, Zucker, Limonenschale und Ingwer langsam aufkochen lassen und 10 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Die Erdbeeren zufügen und erwärmen, bis sie weich, aber nicht durchgekocht sind. Mit etwas Speisestärke andicken und die Marmelade in saubere Gläser füllen.
Tipp: Marmelade schnell verbrauchen! Sie eignet sich nicht für eine längere Aufbewahrung. Dann stattdessen Gelierzucker verwenden!

 

Himbeerschnitten (hindbærsnitter)

Ein wahrer dänischer Kuchenklassiker.

Zutaten (ca. 10 Stk.)
- 200 g Butter
- 150 g Puderzucker
- 1 EL Vanillezucker
- 350 g Weizenmehl
- 1 Ei

Glasur:
- 200 g Puderzucker
- 2 EL Wasser

- ca. 175 g Himbeermarmelade
Verzierung:
- frische Himbeeren oder bunte Streusel

Die Butter in kleinen Stücken zum Mehl geben. Puder- und Vanillezucker zufügen und den Teig mit dem Ei zusammen verkneten. Zugedeckt ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Glasur aus Puderzucker und Wasser zusammenrühren. Den Teig in zwei Portionen teilen. Jede Portion zu einem Rechteck (ca. 20 x 30 cm) ausrollen. Die Teigplatten der Länge nach halbieren und die Platten auf dem mit Backpapier belegtem Backblech backen, bis sie leicht bräunlich werden. Backzeit: ca. 20-25 min. bei 175 ° C. Die Platten auf einem Rost abkühlen lassen. Die Marmelade auf zwei der Platten verteilen und die Glasur auf den zwei anderen Platten verteilen. Die Platten jeweils so aufeinanderlegen, dass jeweils eine Platte mit der Glasur nach oben auf je einer Marmeladenplatte liegt. Die Kuchenplatten zu jeweils 5-6 Schnitten schneiden. (Quelle: www.arla.dk)

Brune kager (Braune Kuchen)

250 g Margarine
200 g Zucker
300 g Sirup
2 TL Pottasche
2 EL kaltes Wasser
1 TL Nelken
2 TL Zimt
1 Tüte (ca. 40 g) fein gehackte Sukkade
75 g gehackte Mandeln
500 g Weizenmehl

- Margarine, Zucker und Sirup in einem Topf erwärmen.
- Abkühlen lassen und in die lauwarme Masse Pottasche und Wasser geben
- Gut vermengen mit den Gewürzen, der Sukkade und den Mandeln
- Die Hälfte des Mehls zugeben
- Den Teig auf dem Tisch mit dem restlichen Mehl gut durchkneten
- Den Teig zu Rollen von 4 cm Durchmesser formen und einige Stunden kühl stellen
- In dünne Scheiben schneiden, aufs Blech legen und bei 200 ° C 5-6 Minuten backen

Der Teig hält sich 3-4 Wochen im Kühlschrank.

Ris á l’amande

Der Weihnachtsnachtisch schlechthin!
In den Mandel-Milchreis kommt neben gehackten auch eine ganze Mandel - wer sie findet, gewinnt das Mandelgeschenk, meistens ein Marzipanschweinchen.



¾ dl Milchreis
½ l Milch
1 Vanilleschote
50 g gehackte Mandeln
1 ganze Mandel
2 EL Zucker
4 dl geschlagene Sahne

Soße: 1 Glas Kirschsoße

- Reis, Milch und aufgeschnittene Vanilleschote bei schwacher Hitze im geschlossenen Topf ca. 50 min. kochen. Ab und zu umrühren.
- Zucker und Mandeln in den Brei einrühren
- Den Brei abkühlen lassen
- Geschlagene Sahne unter den kalten Brei heben
- Eine ganze Mandel dazugeben
- mit warmer Kirschsoße servieren

Weitere Weihnachtszepte finden Sie hier.

In Dänemark heißt Ostern „Påske“ und wie bei allen Festlichkeiten nehmen sich die Dänen beim österlichen Mittagessen viel Zeit zum Schlemmen. Ein Muss beim „Påskefrokost“ ist der Heringssalat.




Dänischer Heringssalat


2 marinierte Heringe
1 Apfel
2 kleine, gekochte Kartoffeln
5 Scheiben eingelegte rote Bete
1 kleine, eingelegte Gurke

Dressing:
75 g Mayonnaise oder Creme fraiche, ca. 4 EL Joghurt, 1 TL feingeriebene Zwiebel, ca. 3 EL Essig, ¼ - ½ TL getrockneter Senf, Salz, Pfeffer

- alle Zutaten in Würfel schneiden –
- das Dressing zusammenrühren und untermischen.

Auf einer Scheibe Schwarzbrot genießen.

Eier in Senfsoße ("Skidne Æg")

Ein beliebtes Ostergericht sind "Eier in Senfsoße" ("Skidne Æg"). Dazu gibt es in der Regel Schwarzbrot.

Zutaten:
2- 4 Eier pro Person
Ca. 200-250 ml Milch pro Person
Senf
Die Eier hartkochen, abkühlen lassen und schälen. Danach eine Soße aus Mehlschwitze mit 200-250 ml Milch pro Person machen. Wenn die Soße die richtige Konsistenz hat, mit Senf würzen und die Eier in die Soße legen.

Marzipan-Ostereier

Dänen lieben Marzipan – natürlich auch zu Ostern.

Zutaten:
- 125 g reine Marzipanrohmasse
- 25-50 g gehackte Mandeln
- dunkle Schokolade als Kuvertüre
- halbe abgezogene Mandeln

Die gehackten Mandeln in einer Pfanne rösten und auf einem Brett noch etwas feiner hacken. Die Mandeln mit der Marzipanrohmasse verkneten und zu Eiern formen. Die Eier in die aufgelöste Schokolade tauchen und mit je einer halben Mandel verzieren.

Buß- und Bettag-Brötchen

Am vierten Freitag nach Ostern feiern die Dänen den „Store Bededag“ (Großer Bettag) und haben damit auch einen weiteren Feiertag. Am Abend vorher isst man „Hveder“, viereckige weiche Brötchen.

Zutaten:
160 g Weizenkörner
200 ml Wasser
25 g Butter
400 ml Milch
100 ml Joghurt (Natur)
42 g Hefe
2 TL Zucker
1 TL (grobes) Salz
1 mittelgroßes Ei
ca. 850 g Weizenmehl

Die Weizenkörner im Wasser im geschlossenen Topf bei schwacher Hitze ca. 15 min. kochen. Den Topf von der Platte nehmen und die Butter in den warmen Körnern schmelzen. Milch zugeben und die Mischung in eine Rührschüssel geben. Den Joghurt zufügen. Dann die Hefe einrühren. Die übrigen Zutaten zufügen (etwas Mehl zurückhalten) und zu einem Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 min. gehen lassen. Den Teig auf einem mit Mehl bestäubten Tisch gut kneten. Eventuell das restliche Mehl zugeben. Teilen Sie den Teig in 15 Stücke und zu Brötchen formen. Die Brötchen auf ein gefettetes Backblech (ca. 15 x 35 cm) setzen und noch mal ca. 15 min. gehen lassen. Die Brötchen in der Mitte des Ofens bei 200 Grad ca. 15 min. backen. Vor dem Servieren die Brötchen durchschneiden und toasten.

Buß- und Bettags-Brötchen mit Äpfeln und Vanille

Hier eine raffinierte Variante der typischen Bettagsbrötchen zum Nachbacken.

Zutaten (für ca. 16 Stück):

250 ml Milch
50 g Hefe
1 Ei
1 TL Salz
3 EL Rohrzucker
1½ Stangen Vanille
2 säuerliche Äpfel
550 g Weizenmehl


Milch erwärmen und die Hefe darin auflösen. Das Ei verquirlen, etwas als Glasur zurückstellen. Ei, Salz, Rohrzucker und Vanille unter die Hefemilch rühren. Äpfel grob reiben und ebenfalls unterrühren. Das Mehl langsam hinzufügen und das Ganze zu einem leichten Teig verkneten. Ca. 30 min. gehen lassen. Den Teig kneten, 16 Brötchen formen und diese auf ein Backblech legen. Noch mal 15-20 Min. gehen lassen.
Die Brötchen mit dem Ei bepinseln. In der Mitte des Ofens ca. 15 min. bei 200° C backen.
Die abgekühlten Brötchen halbieren, toasten und mit Butter genießen.

Faschingsbrötchen

”Fastelavnsboller” sind in Dänemark zu Fasching einfach ein Muss! Meistens sind die Brötchen mit Creme gefüllt und mit Guss verziert.



Faschingsbrötchen mit Vanillecreme und Schokoladenguss


Zutaten:
Teig:
100 ml fettarme Milch (lauwarm)
35 g Hefe
3 EL heller Rohrzucker
1 Ei
1 EL Öl
250 g Weizenmehl
Etwas kalter Kaffe zum Bestreichen

Creme:
2 Eier
3 EL heller Rohrzucker
1 EL Weizenmehl
1 Vanillestange
200 ml fettarme Milch

Guss:
30 g dunkle Schokolade

Für die Creme Eier und Zucker gut zusammenrühren, jedoch nicht zu Schaum. Mehl, Milch und Vanille aus der Stange hinzufügen und langsam unter vorsichtigem Rühren erwärmen, bis die Creme dick wird. Von der Kochplatte nehmen und abkühlen lassen.

Für den Teig die Hefe in die Milch rühren und Zucker, Ei, Öl und Weizenmehl hinzufügen. Zu einem glatten Teig kneten und auf einer bemehlten Fläche zu einem Quadrat ausrollen. Das Quadrat so aufteilen, dass man 9 Flächen erhält und auf jede Fläche etwas Creme geben. Die Ecken der einzelnen Quadrate zusammenfalten und die Brötchen vorsichtig wenden. Auf Backpapier setzen und mit einem Tuch bedeckt 45 Minuten gehen lassen.

Die Brötchen mit etwas kaltem Kaffee bepinseln und bei 220 °C ca. 10 Minuten backen.
Für den Guss die Schokolade im Wasserbad schmelzen und auf die Brötchen Schokoladentupfer setzen.

Traditionelle Faschingsbrötchen


Zutaten:
-350 ml Milch
- 50 g Hefe
- 500 g Weizenmehl
- 1 TL Zucker
- 50 g Sukkade
- 75 g Rosinen
- 250 g Butter

Die Brötchen am Abend zubereiten: Die Milch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen.125 g Butter in kleinen Stücken ins Mehl geben und zusammen mit der Hefemilch, Sukkade und Rosinen verkneten.
Am nächsten Morgen: Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Die restliche Butter in dünne Scheiben schneiden und auf der Hälfte des Teiges verteilen. Andere Hälfte über den Teig schlagen und zu einer langen Fläche ausrollen. Den Teig in drei Schichten falten und noch mal ausrollen, vier Mal wiederholen. Den Teig zu einer Rolle formen und ca. 1 Std. auf doppelte Größe gehen lassen. Die Rolle in dünne Scheiben schneiden und zu ca. 25 Brötchen formen. Noch mal gehen lassen, mit Ei bestreichen und bei 200 ° C ca. 20 Minuten backen.

Faschingsbrötchen mit Kardamom- und Zitronencreme


Zutaten (für ca. 12 Stk.):
Teig:
- 300 ml Vollmilch
- 50 g Butter
- 30 g Hefe
- 1 Ei
- 1 EL Zucker
- 1/2 TL Salz
- 750 g Weizenmehl

Creme:
- 250 ml Vollmilch
- 2 Eier
- 3 EL Zucker
- 1 EL Speisestärke
- 1 TL Kardamom
- 2 1/2 EL geriebene Zitronenschale

Verzierung:
- 2 EL Perlenzucker
- 30 g Mandelblätter

Für den Teig die Butter im Topf schmelzen, die Milch darin erwärmen und die Hefe in die Milch rühren. Ei schlagen, etwas davon zur Seite stellen und den Rest einrühren. Zucker, Salz und Mehl mischen und nach und nach zur Milchhefemischung zufügen. Teig auf die Tischplatte legen und zu einem leichten geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.
Für die Creme Milch, Eier, Speisestärke und Zucker in einem Topf verrühren und langsam unter vorsichtigem Rühren bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Creme dick wird. Bei schwacher Hitze eine Minute weiter erhitzen. Kardamom und Zitronenschale zufügen, von der Kochplatte nehmen und die Creme abkühlen lassen.

Den Teig auf einer Tischplatte gut durchkneten, auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen und in 12 Teile schneiden. Auf jedes Stück ca. 1 EL Creme geben. Die Ecken der einzelnen Stücke zusammenfalten und die Brötchen vorsichtig wenden. Auf Backpapier setzen und mit einem Tuch bedeckt 15 Minuten gehen lassen.
Die Brötchen mit dem restlichen Ei bepinseln und mit Perlenzucker und Mandelblättern bestreuen. In der Mitte des Ofens bei 200 °C ca. 15-20 Minuten backen.

Faschingsbrötchen mit Zimt

"Fastelavnsboller" sind in Dänemark zu Fasching einfach ein Muss! Meistens sind die Brötchen mit Creme gefüllt und mit Guss verziert.
Zutaten (f. 24 Stk.):
- 500 g Weizenmehl
- 250 ml Wasser
- 50 g Hefe
- 100 g Margarine
- 1 EL Zucker
- 1 TL Salz

Füllung:
- 100 g Margarine
- 100 g Zucker
- 2 1/2 EL Zimt
Lösen Sie die Hefe im lauwarmen Wasser auf und fügen Sie die Margarine zu. Die übrigen Zutaten ebenfalls zufügen und den Teig 3 Min. rühren. Danach leicht kneten und zu 24 Brötchen formen.
In jedes Brötchen eine Mulde von ca. 5 cm Durchmesser drücken, die jedoch nicht bis zum Boden des Brötchen reichen darf.
Für die Füllung die Margarine, den Zucker und den Zimt gut verrühren. Die Mulden mit der Zimtmasse füllen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier bedecktes Backblech setzen und ca. eine Stunde gehen lassen, bis sie etwa doppelt so groß geworden sind. Die Brötchen mit Wasser bestreichen und je nach Geschmack mit Perlzucker oder braunem Zucker bestreuen. Bei 250 ° C 8-10 Minuten backen. (Quelle: dk-kogebogen.dk)


Süße Apfelhälften mit Gelee zur "Mortens And"

Was die Martinsgans in Deutschland ist, heißt "Mortens And", also Mortens Ente, in Dänemark. Mortens Tag ist am 11. November, aber der Entenbraten wird traditionell am Abend des 10. November ("Mortens aften") gegessen. Die Mortens Ente wird typischerweise mit Äpfeln, Zwetschen, karamellisierten Kartoffeln und brauner Soße serviert.

Zutaten:
- 4 säuerliche Äpfel
- 200-300 ml Wasser
- 3 EL Zucker
- etwas Zitronensaft
- rotes Johannisbeergelee

Das Wasser zusammen mit Zucker und Zitronensaft kochen. Die Äpfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelhälften in das Zuckerwasser legen und sie fast mürbe kochen und im Zuckerwasser abkühlen lassen. Die Apfelhälften gut abtropfen lassen und in jede Hälfte etwas rotes Johannisbeergelee platzieren. Als Beilage zu Ente, Pute oder Schweinebraten servieren.

"Kransekage" für Silvester

Das Gebäck "Kransekage" gehört in Dänemark zu Silvester einfach dazu!

Teig:
500 g Marzipanrohmasse
125 g Puderzucker
1 mittelgroßes Eiweiß

Glasur:
1 kleines Eiweiß
125-150 g Puderzucker

Marzipan, Eiweiß und Puderzucker in einer Schüssel verrühren. Der Teig soll weich und geschmeidig sein, nicht klebrig. Eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen und danach Würste rollen (den Tisch mit Puderzucker bestreuen). Die Marzipanrollen sollen ungefähr 2-3cm dick sein und eine Länge von ungefähr 10-12cm haben. 7-8 Minuten bei 225-235 Grad backen – auf Backpapier und etwas über der mittleren Stufe im Ofen, bis sie hellbraun sind.
Für die Glasur Puderzucker in das Eiweiß verrühren, bis die Glasur geschmeidig und dick ist. In Streifen auf den Kuchen auftragen.