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Man findet kaum einen großen dänischen Mittagstisch ohne Hering in verschiedenen Variationen – marinierter Hering, Tomatenhering, Curryhering und Sherryhering. Nicht zu vergessen der berühmte Kräuterhering von Christiansø.
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Lange Traditionen Wenn der große dänische Mittagstisch gedeckt worden ist, gibt es keinen Zweifel, womit man anfängt – natürlich mit dem Hering. Und ganz egal wie der Hering zubereitet wurde, man trinkt Bier und Schnaps dazu. Der Hering hat eine lange Tradition auf den dänischen Tischen.
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Gesalzener Hering mit z.B. Gersten- oder Weizengrütze, war in alten Tagen tägliche Kost auf Bornholm, sowohl zum Frühstück als auch zum Abendessen. Die Heringsfischerei war damals der Haupterwerb auf der Insel. Zu besonderen Anlässen wurde auch mal Kräuterhering serviert, eine Spezialität, die man heute noch auf der Insel Christiansø findet.
Geheime RezepteIn den alten Tagen hatte jede gute Hausfrau auf Christiansø ein Kräuterheringsrezept. Die Rezepte wurden von der Mutter an die Tochter weitergereicht. Nach diesen traditionsreichen Rezepten wird noch heute der Kräuterhering der beiden Firmen Ruths Kryddersild und Christiansøsild hergestellt. Die Familienrezepte sind top secret und die Kräuterheringe der beiden Häuser sind ganz verschieden, nur die Qualität haben beide gemeinsam. Bei Ruths Kryddersild werden die Kräuter noch selbst gemahlen, in denen der Hering dann später eingelegt wird. Hier besteht die Möglichkeit den Hering direkt zu probieren.
Gesalzener Hering und RollmopsIm Bornholmer Restaurant „De 5 Stauerne“ können Sie zwischen 14 verschiedenen Heringsspezialitäten auswählen, wie z.B. die typischen Klassiker Curryhering, Tomatenhering, marinierter Hering oder Rollmops. Aber auch Variationen wie Dillhering, Knoblauchhering und vieles mehr können Sie hier probieren. Und im Sortebro Kro in Odense wird sogar Safran- und Fenchelhering angeboten
Von Mariette Tiedemann
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